Digital Office Strategy and Transformation

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Warum ich MVP`s (Minimum Viable Product) mag

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MVP

MVP kann man als Methode verstehen, kunden- und marktorientiert agile Produktentwicklung zu betreiben.

Ein MVP ist viel mehr als ein Prototyp. Und auch kein PoC, um mal zu sehen, ob die wichtigsten (manchmal komplexesten) technischen Features umsetzbar sind.

Um ein MVP zu erstellen, benötigt man nicht: 1. alle Kundenanforderungen am Tisch, 2. eine perfekte Implementierung, 3. gleich die besten Technologien zur Umsetzung und 4. eine langfristige Planung der Entwicklung und der Markt-/Betriebsumsetzung.

Man benötigt: A. die Vision, das Wissen und den Fokus, um das Wichtige, den Kunden, zufrieden zu stellen. B. ein adäquates Anforderungsmanagement (mitsamt klaren Prioritäten, „Value-Priorisierung“) und einen (agilen) Plan, in welchen Schritten, man sich einem kundenzentrierten Produkt annähern könnte. C. das optimale (beste) Design rund um das Thema UX. D. die Idee, Kundenfeedback frühzeitig zu messen und in die Entwicklungsschleife zu integrieren. E. die Ausdauer,(das Budget), das Produkt nach Feedback vom Kunden öfters zu korrigieren, anzupassen oder komplett neu zu entwickeln. F. eine ebensolch dynamische „Eintrittsstrategie“ für das zukünftige Produkt in den Markt bzw. den Betrieb.

Wer kann MVP‘s? Eigentlich jeder der die Bedürfnisse seiner (bestehenden, neuen) Kunden kennt und versteht, eine gute Idee hat, um diese abzudecken und sich darauf einlässt kontinuierlich gemessen zu werden sowie das Know-how hat, solch ein Produkt mit der richtigen Technologie, dem Design (UX und Business) und auf Basis einer intensiven Kundenkommunikation (Interaktion, Geschäftsmodell) umzusetzen.

Ist eine Entwicklung eines MVP ein Projekt? Natürlich. Ziele, Planung, Ressourcen, Budget, Management,… Sinnvollerweise agil umgesetzt.

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